Impressionen Arbeitswochen 2017

Die Cooperativo, die verantwortlich ist, für das Ernten und auch Schneiden der Olivenbäume im Pozzo de Sol, erklärte mir, dass man nicht jedes Jahr gleichviel schneiden darf, sonst hat man auf einmal gar keine Bäume mehr. Somit waren es viel weniger Äste, praktisch nichts zum ausasten und sehr wenig Holz. Die ersten drei Wochen war das Wetter kalt, nass, windig bis stürmig. Aber alle Chrampfer kannten nichts und der Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ war von ALLEN immer wieder zu hören. So zwischendurch konnten wir in den ersten zwei Wochen feuern, was natürlich beim kalten und nassen Wetter eine Wohltat war. Das doch eher feuchte Wetter Ende letztes Jahr hat sämtliche Wasserreservoir schön gefüllt, aber auch dem Unkraut im Pozzo de Sol gewaltig Auftriebe gegeben. Wir haben es nicht geschafft, obwohl ALLE alles gegeben haben, dem ganzen Unkraut Meister zu werden und so bleibt uns nichts anders übrig, dass „Meister Unkraut von der Cooperativo“ wieder in Aktion treten muss.

Es waren wieder vier wunderschöne, spannende, aktive, intensive, humorvolle Wochen. Man spührt auf einmal wieder seine Körper ganz anders... Wochen, wunderbar gegessen, Gespräche über Diese und Das, feinen Wein und ab und zu sogar einen Voltareno (Veterano und etc.) getrunken.

Wir feierten den Geburtstag und 10 Jahre im Pozzo de Sol von Lola. Wir stossten an auf Anina und die stolzen Eltern, Janett und Bruno. Herzliche Gratulation und nur das Beste für Euch und die Kleine!

Der runde Tisch im Casa Amarilla mit neuer Dimension, die Drehscheibe, was für jeden Einzelnen praktischer und viel effizienter ist. Das Essen, die Weinflasche und der Reisschnaps (zum Beispiel) kann sich jetzt jeder an seinen Platz drehen. Perfekt... und auch das Gespräch am runden Tisch, am Anfang und am Schluss der Woche ist für alle immer wieder spannend, warum (wenn man überhaupt eine Antwort hat) der Eine oder Andere schon wieder da ist und wie es im gefallen hat und dass die Meisten wieder kommen möchten.

Einen herzlichen Dank an Silvia, Elisabeth, Claudia, Lilly, Werner, Marcel, Christian, Ruth, Christa, Irma, Vreni, Marie Theresia, Jutta, Agnes, Annalies, Ferdi, André, Schösu, Gaby, Christel, Dani, Fränzi, Egon, Bruno, Peter, Rolf, Daniel, Christa, Marianne, Heidi, Hannes, Christian, René, Leon, Otti, Benno, Heinz, Beda, Conny, Lola und einen ganz speziellen Dank an die Köchin Ursula und den Koch Andy!

Dank Euch ALLEN ist der Olivenhain Pozzo de Sol mit den 500 Olivenbäumen und über 7 Kilometer Trockenmauern wieder einen Schritt weiter zur „schönsten“ Finca von Südkatalonien zu werden. Herzlichst Felix

Felix WestermannComment