Johannisbrot-baumernte-
woche

Die Ernte besteht im Aufnehmen der Früchte vom Boden. Dazu schlägt man die noch am Baum hängenden Schoten mit einer Stange zu Boden. Diese werden gesammelt und in die Cooperative geliefert. Gemeinsam wird arbeiten, essen und geniessen wir!

 

Programm

Wir arbeiten Sonntag, Montag und Dienstag. Am Mittwoch ist Ruhetag mit gemeinsamem Ausflug. Wiederaufnahme der Arbeiten: Donnerstag und Freitag, Samstag ist Rückreisetag.

Unser Tagesablauf: 08:30 Uhr Frühstück, 09:30 Uhr Beginn der Arbeiten, 12:30 Uhr Mittagessen, 14:30 Uhr wieder Start der Arbeiten, ca.17:30 Feierabend, je nach Lust und Laune, respektive nach Dunkelheit und Arbeitsvolumen, ca. 19:00 Uhr Apéro und Nachtessen.

Kosten

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bezahlt vorab einen Unkostenpauschale von
€ 450.-

Inbegriffen: Reisekosten für die An- und Rückreise mit Flugzeug, Unterkunft, Verpflegung und sämtliche Getränke. Jedem Teilnehmer steht ein Einzelzimmer mit Bad zur Verfügung.

Details & Fragen

Bei Fragen melde Dich bei Felix:
felix@pozzodesol.com

Interessiert?

Die Arbeitswochen sind KEINE Ferien. Es wird gearbeitet und das bei jedem Wetter.

 

Geschichte zum Johannisbrotbaumes


Johannisbrotbäume sind auch auf dem Grundstück von Pozzo de Sol in einer stattlichen Anzahl anzutreffen. Es ist überliefert, dass diese Bäume seinerzeit von den Römern entlang ihrer Karrenwege gepflanzt worden waren. Denn die Johannisbrot-Bohnen, auch Schoten genannt, stellten eine bequeme Futterquelle für die Pferde dar. Aus diesem Grund stehen diese Bäume nach wie vor grösstenteils an den Wegrändern. Die kleinen Samen des Johannisbrotbaumes weisen ein sehr konstantes Gewicht auf. Darum dienten sie in der Antike als Gewichtsmass (1 Karat = 0,2 Gramm). Noch heute werden Edelsteine in dieser Einheit gewogen und bewertet. Beim Gold allerdings, bezeichnet Karat dessen Reinheit. Die Schoten des Johannisbrotbaumes enthalten süssliches Fruchtmark, darin eingebettet sind dann die namensgebenden Samen. Die Schoten waren auch eine Zeit lang, vorwiegend in Katalonien während des Bürgerkrieges, ein Schokoladenersatz. Heute werden die Schoten gebraucht als Tierfutter, sie liefern Bindemittel für die Kosmetikindustrie und für die Herstellung von Medikamentenkapseln. In jüngster Zeit wird allerdings auch in der katalanischen Küche an neuen Rezepten und Anwendungen mit den Schoten des Johannisbrotbaumes und dessen Mehl experimentiert

Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen!
Die Ernte der Johannisbrotbaum-Schoten besteht vorwiegend im Aufnehmen der Früchte vom Boden unter den Bäumen. Dazu schlägt man zuerst sämtliche noch am Baum hängenden Schoten mit einer Stange zu Boden. Diese Schoten werden vorerst in Eimern gesammelt und hinterher in grosse Säcke abgefüllt, welche wir dann in die Cooperative liefern. Anschliessend säubern wir alles rund um die Bäume. Wo es notwendig erscheint, schneiden wir zum Schluss die Johannisbrotbäume zurück. Das Laub und die kleinen Äste verbrennen wir gleich vor Ort.